Von Wegen und Zielen

11. März 2019 in 2. Liga „Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg“, sagte einst der chinesische Philosoph Laotse. Um ihren Weg zu finden, ist die neue 2. Liga mit ambitionierten Zielen angetreten. Zeit für einen ersten Statusbericht.

Sportlich

Eine Drehscheibe zwischen dem Amateur- und Profifußball soll die neue 2. Liga sein, 25 % der Spielminuten durch U22-Spieler absolviert werden. Dieser Wert wurde im Herbst bereits alleine durch den Einsatz österreichischer U22-Talente (knapp 28 Prozent) erreicht. Die sportliche Qualität wurde durch die Einführung des Ligaballes gehoben.

Infrastruktur

„Top-Fußballplätze mit besonderem Augenmerk auf die Rasenqualität“, heißt die Vision im infrastrukturellen Bereich. Bei den Spielfeldbewertungen sollte ein besserer Schnitt als 2,0 (Schulnotensystem) erreicht werden. Im Herbst bewerteten die Kapitäne und Schiedsrichter die Rasenqualität durchschnittlich mit 1,64.

Wirtschaftlich

Die neue 2. Liga sollte ein eigenständiges Markenbild und eine hohe national-mediale Sichtbarkeit bekommen. Durch die Berichterstattung der TV-Partner LAOLA1 und ORF Sport+ wird die Liga hervorragend in Szene gesetzt. Mit dem Sportwettenanbieter HPYBET konnte im Dezember zudem ein Bewerbssponsor für die nunmehr HPYBET 2. Liga präsentiert werden.

Zuschauer

Aufgrund der neuen Struktur mit 16 Klubs und Amateurmannschaften gab es in puncto Zuschauerzahlen kein explizites Ziel. Umso erfreulicher ist es, dass einige Spiele sehr gut besucht waren und die gesamte 2. Liga im Vergleich mit den Regionalligen das Zwei- bis Dreifache an Fans generiert. Die Zukunft wird zeigen, welche realistischen Vergleiche man innerhalb der Leistungsstufe ziehen und welche Ziele man für die Zukunft definieren kann.

 

Dieser Artikel ist im offiziellen Journal der 2. Liga erschienen – erhältlich bei allen Klubs der 2. Liga.